Erinnerungen an morgen – Palmblattbibliotheken

Geschrieben auf Palmblättern soll unser aller Leben stehen

Geschrieben auf Palmblättern soll unser aller Leben stehen

Die so genannten ‘Palmblattbibliotheken’ befinden sich in vielen Landesteilen Indiens. Gemeinhin sind sie als Sammlungen von uralten Schriften bekannt, die gleichsam über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft aller Bewohner der Erde informieren.

Ein Besuch wird zu einem Erlebnis

Da dieses universelle Wissen zu früheren Zeiten auf Palmenblättern niedergeschrieben wurde, wurden die Bibliotheken diesem Charakteristikum gemäß benannt. Da die Haltbarkeit eines Palmenblattes ‘nur’ 800 Jahre betrifft, finden sich heute vor allem Abschriften der bereits verfallenen Originale in den Bibliotheken. Viele Menschen glauben an die prophetischen Qualitäten solcher Sammlungen. In Bangalore befindet sich eines der größten und somit auch wichtigsten Archive dieser Schriften. Die dortige Bibliothek beherbergt circa 1,3 Millionen Aufzeichnungen. Vor allem für esoterisch interessierte Menschen ist ein Besuch in einer solchen Bibliothek ein wahrhaftiges Erlebnis. So staunen viele Menschen darüber, sich selbst in den alten Schriften gespiegelt zu sehen. 

Alles existiert gleichzeitig

Ist es möglich, fragen sich viele, dass Menschen, die viele Generationen zuvor auf der Erde verweilten, etwas über das Schicksal der Nachgeborenen wissen konnten? Vor allem die verblüffende Voraussage von Einzelschicksalen erstaunt noch heute. Experten erklären diese Möglichkeit der Vorausschau, indem sie zwei unterschiedliche Zeitsysteme anführen. So sei der Glaube an eine lineare Zeit, so wie er heute vorherrsche, nur eine Fiktion. Die alten Inder hätten noch einen anderen, ursprünglicheren Zeitbegriff, der auf Unendlichkeit ausgerichtet sei. Alles existiere gleichzeitig. So sei es für Auserwählte ein Leichtes gewesen, eben diese Gleichzeitigkeit der Dinge zu sehen und zu beschreiben.

In der Tradition der Rishis

Gemäß dieses simultanen Zeitverständnisses handelt es sich also nicht um einen Blick in die Zukunft, sondern um eine Beschreibung des allgegenwärtigen Seins. Diese Seher des Allgegenwärtigen hießen übrigens ‘Rishis’. Heute sehen sich die Bibliotheksbetreiber dem Auftrag dieser alten Wesen verschrieben. Sie lesen kostenlos aus ihren Schätzen vor, da sie die Weitergabe dieses Wissen als einen heiligen Akt empfinden. Ein Besuch ist vor allem für jene ein Gewinn, die ebenfalls an die Allgegenwärtigkeit allen Lebens glauben.

Bilderrechte: © fotomaton – Fotolia.com

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